Rente mit 67 geht nicht
Barthel, Dees und Rupp: Verschieben reicht nicht aus
Die Rente mit 67 wieder rückgängig machen, dafür sprechen sich der Vorsitzende der bayerischen Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen, Klaus Barthel, und der bayerische Juso-Landesvorsitzende Philipp Dees sowie die Vorsitzende der SPD-Frauen in Bayern (AsF), Adelheid Rupp, aus. „Die Rente mit 67 Jahren nur zu verschieben, reicht nicht aus. Sie muss komplett rückgängig gemacht werden“, fordern die drei Sozialdemokraten. Die Rente mit 67 ist ihrer Meinung nach unnötig und sozial unsinnig.
Unsinnig deshalb, weil das prognostizierte Arbeitskräftepotenzial schon bei geringem Produktivitätsfortschritt ausreichen werde, auch in Zukunft genug zu produzieren, um alle mit einem ausreichenden Einkommen zu versorgen. „Sozialpolitisch unsinnig ist die Rente mit 67, weil sie das Vertrauen in die Sozialversicherung gefährdet“, meinen Barthel, Dees und Rupp. Eine Erhöhung des Rentenalters würde zudem absehbar zu mehr Arbeitslosigkeit führen, da das Arbeitskräftepotenzial so künstlich erhöht werde.
Das SPD-Trio verweist zudem auf einen Beschluss des außerordentlichen Parteitags der Bayern SPD Mitte Juli in Landshut. Dort sei nicht ohne Grund der Rente mit 67 eine klare Absage erteilt worden.
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