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Jusos Bayern solidarisch mit allen DemonstrantInnen gegen den Nazi-Aufmarsch in Dresden

„Wir verurteilen alle im Vorfeld getroffen Maßnahmen, den zivilgesellschaftlichen Protest zu kriminalisieren, insbesondere die Beschlagnahmung der Plakate, die Sperrung der Internetseite und den behördlichen Druck auf diverse Busunternehmer, schon geplante Fahrten nach Dresden abzusagen,“ so die Vorsitzende der Jusos Bayern Marietta Eder.

Wir Jusos wenden uns gegen jede Form von Geschichtsrevisionismus, egal ob offensichtlich, wie es die neuen Nazis in Dresden probieren aber auch subtiler, wie es in dem Zentrum gegen Vertreibung unter dem verstärkten Einfluss des BdV nun zu befürchten ist. Der 8. Mai bleibt für uns der Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus und die Bombardierung Dresdens war ein notwendiger Schritt dahin. Eben weil die nationalsozialistischen Mörder im Inneren auf so viel Zustimmung und so wenig Widerstand stießen, "musste ihnen das Handwerk von außen gelegt werden" (Götz Aly).

Für uns als Jusos bleibt dies daher Auftrag, alles zu tun, um den erstarkenden Einfluss von rassistischem, antisemitischem und nationalistischem Denken entgegenzutreten und zu verhindern, dass dieses wieder politisches und gesellschaftliches Gewicht bekommt.

Denn Nazis sind nicht nur in Dresden aktiv, sondern überall in unserer Gesellschaft zu finden. Wir rufen deshalb alle Menschen auf, sich wie so viele in Dresden am Wochenende aktiv gegen Rechtsextremismus zu wenden, insbesondere bei den bekannten Veranstaltungen von Rechts zum Aschermittwoch und am 1. Mai in Schweinfurt, Würzburg und Fürth.

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